21.04.2012

Anfangs tapst der Welpe ja nur allzu bereitwillig hinter einem her. Folgetrieb nennt man das – und der verschwindet leider. Die Bereitschaft des Welpen, sich aus der sicheren Nähe des Menschen zu entfernen, wird größer. Vielleicht klappt der Rückruf noch nichts so gut, wie er sollte (ÜbenÜbenÜben!) - also gehen Sie hin, die Leine in die Hand, Karabiner eingehakt und ab nach Hause. Alles gut. 
Das machen Sie drei oder viermal und Ihr Hund hat wieder etwas gelernt. Nämlich: oha, da kommt Herrchen/Frauchen mit der Leine in der Hand – schnell weg. Und dann liefern Sie sich ein tolles Fangenspiel. Was für ein Spaß!

01.11.2011

Die Leine begleitet den Hund sein ganzes Leben lang. Es ist schade, dass sie für so viele Hunde das ganze Leben lang ein Problem ist. Am besten ist es, wenn man schon dem Welpen erklärt, wie das mit der Leine eigentlich funktioniert. Denn die meisten Probleme an der Leine sind einfach nur Verständigungsprobleme.
Es fängt beim Anleinen an. Das Anleinen sollte von Anfang an kein Fangenspiel und auch kein Überfallkommando sein.  Das Ziel ist nicht, dass der Hund irgendwie an die Leine gehängt wird – das Ziel ist es, dass der Hund das Anleinen versteht, aufmerksam bei der Sache ist und es als positiv empfindet.